Unsere Veranstaltungshinweise:
Familiengottesdienst
01.03.2026 10:30
Unsere Sonntagsgottesdienste um 10.30 Uhr in Neustadt werden in der Fastenzeit besonders für Kinder und Familien gestaltet sein. Gemeinsam wollen wir uns auf den Weg zum Osterfest machen und dabei Schritt für Schritt das Kreuz als Zeichen des Lebens entdecken. Für die Kinder wird es jeweils auch ein kleines Mitnehmsel geben.
Eingestellt von Maria Ganslmeier
Pfarrgemeinderatswahl
Geben Sie denen, die bereit sind, sich zu engagieren, Unterstützung, Legitimation und Rückenwind und gehen Sie bitte zur Wahl!!!
Eingestellt von Thomas Stummer
Frühstück am Mittwoch
04.03.2026 08:00
8 Uhr Messfeier in St. Vitus
anschl. gemeinsames Frühstück
Eingestellt von Thomas Stummer
Bunte Bänder für den Palmbuschen ...
... gibt es immer in der Fastenzeit am Freitag nach der Schülermesse in Mühlhausen und am Sonntag nach dem Familiengottesdienst in Neustadt. Herzliche Einladung an alle Kinder, die Bänder zu sammeln und sie dann in den Palmbuschen einzubinden, damit wir am Palmsonntag mit bunten und farbenprächtigen Palmbuschen zur Kirche ziehen können.
Eingestellt von Maria Ganslmeier
Hirtenwort
Hirtenbrief des Bischofs von Regensburg zur Fastenzeit 2026
Der heilige Franz von Assisi: wegweisend 800 Jahre nach seinem Tod
Eingestellt von Thomas Stummer
Singproben für den Palmsonntag in Neustadt
06.03.2026 17:00
Die Proben für die Lieder zum Familiengottesdienst am Palmsonntag haben bereits begonnen. Hast du Lust, bei unserem Kinder- und Jugendchor dieses Jahr am Palmsonntag mitzusingen? Dann freuen sich die Singgruppen auf dich, wenn du bei den letzten beiden Proben am Freitag, 06. März (17.00 – 18.00 Uhr im Pfarrheim) und am Freitag, 20. März (17.00 – 18.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche) mit dabei bist. Nähere Infos gibt’s bei Regionalkantor Joachim Schreiber oder Gemeindereferentin Maria Ganslmeier.
Eingestellt von Maria Ganslmeier
Infos zur Erstkommunionvorbereitung
Hier finden Sie die aktuellen Informationen zur Erstkommunionvorbereitung.
(Elternbrief 4 - Erstbeichte)
Bild: Stefanie Bruns
In: Pfarrbriefservice.de
Eingestellt von Maria Ganslmeier
Kreuzweg-Andacht am Waldfriedhof
08.03.2026 16:00
Wir gehen über den Friedhof und beten dabei die Stationen des Kreuzwegs.
Treffpunkt: Aussegnungshalle
Eingestellt von Thomas Stummer
Caritas-Frühjahrssammlung
Es steht wieder die Caritassammlung an. Wir bitten herzliche um Ihre Spende: bei der Kirchenkollekte am 2. Fastensonntag, mit der beiliegenden Spendentüte, per Überweisung oder im Pfarrbüro!
50 % der Herbstsammlung kommen dem Caritasverband der Diözese und dem Caritasverband für den Landkreis Kelheim e.V. zugute, die Menschen vielfältige Hilfe bieten:
www.caritas-regensburg.de
www.caritas-kelheim.de
50 % der Sammlung sind für die caritative Arbeit der Pfarrei bestimmt. Hier konnten wir in letzter Zeit immer wieder Bedürftige und v.a. Familien unter-stützen, die für jede Hilfe dankbar sind.
Neustadt: Kath. Kirchenstiftung Neustadt
IBAN: DE48 7506 9014 0106 5940 85
Mühlhausen: Kirchenstiftung Mühlhausen
IBAN: DE28 7506 9014 0006 8025 91
Eingestellt von Thomas Stummer
Einkehrtag
20.03.2026 09:00
Herzliche Einladung an alle Interessierten zum EINKEHRTAG der Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche (PWB) in Zusammenarbeit mit KDFB Affecking und St. Pius, Kelheim in Reißing (Gasthaus Meinzer, Rohrer Straße 15, 93342 Saal an der Donau)
Freitag, 20. März 2026 von 9 bis 16 Uhr
Referent: Pfarrer Franz Pfeffer, Kelheim
Thema: „In der Liebe verwurzelt“
Der Tag beinhaltet geistliche Impulse, Eucharistiefeier, Möglichkeit zur Beichte, Mittagessen und Kaffee.
Die Teilnahme ist kostenlos, nur die Verpflegung ist vor Ort selbst zu bezahlen.
Information und Anmeldung bis 13. März bei:
Bianca Bühringer, Telefon: 0170 4331056 oder
Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche, Telefon: 0941 597-2218 oder
E-Mail: berufungspastoral@bistum-regensburg.de
Obermünsterplatz 10, 93047 Regensburg
Unterbrechen Sie Ihren gewohnten Alltag! Nehmen Sie sich einen Tag Zeit für Gemeinschaft, Gebet und Besinnung, um vor Gott innezuhalten, ihrem Glauben Raum zu geben und neue Kraft zu tanken. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!
Eingestellt von Thomas Stummer
Frauenbund Neustadt
Am Montag, 2. März, um 19 Uhr Palmbüscherlbasteln im Pfarrheim.
Am Dienstag, 3. März, ab 14 Uhr im Altenheim Palmbüscherlbasteln mit den Bewohnern.
Am Freitag, 6. März, Weltgebetstag der Frauen in der evangelischen Kirche Neustadt. Herzliche Einladung an alle Frauen!
Am Montag, 9. März, um 13 Uhr Palmbüscherlbasteln im Pfarrheim. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Am Montag, 23. März, Einkehrtag im Pfarrheim.
Eingestellt von Thomas Stummer
Kirchenfrühstück in Mühlhausen
22.03.2026 09:45
Am Misereor-Sonntag (22.03.) gibt es in Mühlhausen im Anschluss an den Familiengottesdienst um 9 Uhr wieder im Pfarrheim ein Kirchenfrühstück! Alle, Jung und Alt, sind herzlich willkommen!
Es gibt Frühstück „mit allem, was dazu gehört“, dazu Kinderunterhaltung und Verkauf von Eine-Welt-Waren. Das Frühstück ist natürlich gratis, für die Fastenaktion Misereor steht aber ein Spendenkörbchen bereit.
Eingestellt von Thomas Stummer
Katholische Erwachsenenbildung
Das neue Programm der KEB Kelheim finden sie hier:
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Jubiläumskonzert „30 Jahre Kammerchor St. Laurentius“
29.03.2026 16:00
"Wir vom Neustädter Kammerchor St. Laurentius blicken in diesen Tagen auf mittlerweile 30 Jahre gemeinsamen Singens zurück, auf eine ereignisreiche, arbeitsintensive, aber immer schöne und abwechslungsreiche Zeit des gemeinsamen Musizierens. Aus dem einstmals als „Junger Chor“ gegründetem Ensemble, das mit einfachen meditativen Gesängen die Gestaltung der Gottesdienste während der Kartage übernommen hat, ist mittlerweile ein „ausgewachsener“ Konzertchor mit etwa 40 „gestandenen“ Sängerinnen und Sängern geworden.
Dieses Jubiläum wollen wir am Palmsonntag, den 29. März um 16.00 Uhr in der Neustädter Stadtpfarrkirche mit einem Konzert feiern, in dem wir unsere gemeinsame Zeit noch einmal mit Werken Revue passieren lassen, die für uns charakteristisch sind: dazu gehören sowohl Chorsätze aus unserer Anfangszeit, sowie auch anspruchsvolle a-cappella-Stücke aus sämtlichen Epochen der Musikgeschichte und Werke mit Orchesterbegleitung, wie etwa das zur Passionszeit passende „Stabat mater“ von Josef Gabriel Rheinberger. Auch unser „Haus- und Hoforganist“, Regionalkantor Joachim Schreiber, wird zusammen mit dem Kammerorchester St. Laurentius mit einem Konzert für Orgel und Streichorchester zu hören sein.
Aber nicht nur mit Musik soll an die zurückliegende Zeit erinnert werden: Zwischen den einzelnen Konzertblöcken sollen mit Bildern und kurzen Anekdoten einzelne Stationen aus der Geschichte des Chores, der sich seit seiner Gründung im Jahre 1996 der „Musica Sacra“ verschrieben hat und mittlerweile aus Neustadt und Umgebung nicht mehr wegzudenken ist, erinnert werden.
Wir vom Kammerchor würden uns sehr freuen, Sie in unserem Konzert begrüßen zu dürfen!"
Eingestellt von Thomas Stummer
U! 14 Tag - Der Tag für 10-13jährige
30.03.2026 12:00
Am Montag der Karwoche findet in Regensburg wieder der Jugendtag U!14 mit dem Höhepunkt der Chrisam Messe im hohen Dom statt.
Der Tag wird mit einer Andacht in der Basilika St. Emmeram in Regensburg eröffnet. Im Anschluss findet ein buntes Workshop Programm für die jungen Teilnehmer/innen statt, in der die Buntheit der kirchlichen Jugend(verbands)arbeit sich vorstellt.
Wer mag dabei sein? Gerne bei uns - bis spätestens 27. Februar - melden!
Eingestellt von Thomas Stummer
7 Wochen WERTvoll
Unter dem Motto „7 Wochen WERTvoll“ beleuchten wir bei der diesjährigen Fastenzeitaktion im deutschsprachigen Raum unser Familien- und Paarleben.
Dazu erhaltet ihr ab Mitte Februar 2026 für jede Woche einen Brief mit Anregungen, Ideen und spirituellen Impulsen für euer Miteinander:
Was ist würde- und WERTvoll für uns?
Welchen WERT hast du, habe ich, haben wir füreinander?
Wie feiern wir unsere Unterschiede WERTvoll?
Welche Momente machen unsere Zeit WERTvoll?
... und noch mehr Themen.
Jede Woche lädt euch freitags ein Textimpuls zum Nachdenken und miteinander Sprechen ein. Ihr bekommt zu jedem Thema Ideen für kleine Aktionen und einen spirituellen Impuls.
Eingestellt von Thomas Stummer
Kirchliche Bußpraxis
In den Weisungen zur kirchlichen Bußpraxis im Bistum Regensburg heißt es: „An allen Werktagen der Fastenzeit sind wir aufgerufen, Buße im Sinne der Bergpredigt (Mt 6,1-8) durch Gebet, Verzicht und Werke der Nächstenliebe zu verwirklichen.
GEBET: Wir entsprechen dem Geist Jesu und dem Wunsch der Kirche, wenn wir in der Fastenzeit neu auf Gottes Zuwendung zu uns antworten und uns besonders darum bemühen, persönlich zu beten und das Familien- und Gemeinschaftsgebet zu erneuern … Gemeinschaft mit Gott sollten wir in dieser Zeit auch suchen durch Lesen der Heiligen Schrift, Teilnahme an Besinnungstagen, Exerzitien, Zeiten der Stille, Kreuzweg- und Rosenkranzandachten, nicht zuletzt durch den Empfang des Bußsakramentes und durch die Mitfeier der Eucharistie auch an Werktagen.
FASTEN UND VERZICHTEN: Das eigentliche Fasten bleibt an allen Werktagen der Fastenzeit angeraten. Wer nicht so einschneidend fasten kann, sollte sich wenigstens bewusst einschränken im Essen, Trinken und Rauchen, im Gebrauch des Fernsehens und auf Partys, Tanzveranstaltungen und ähnliche Vergnügungen verzichten. In solchem Verzicht gewinnen wir neue Freiheit für Gott, für den Menschen neben uns und gegenüber den eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Wir üben damit zugleich als Einzelne und als weltweite Glaubensgemeinschaft jedes Jahr neu die Haltung jenes Konsumverzichtes ein, der die Menschheit in eine gemeinsam verantwortete Zukunft führt.
ALMOSEN UND WERKE DER NÄCHSTENLIEBE: Seit alters haben die Christen es als einen besonderen Sinn des Fastens angesehen, mit den Armen zu teilen. Für uns gilt heute: Jeder Christ soll je nach seiner wirtschaftlichen Lage jährlich ein für ihn spürbares Geldopfer für die Hungernden und Notleidenden in der Welt geben. Mehr noch als sonst im Jahr sollen wir Christen uns sorgen um Menschen in leiblicher und seelischer Not, um Alte, Kranke und Behinderte, um mutlose, ratlose und verzweifelte Menschen, in denen uns Christus begegnet.“
Eingestellt von Thomas Stummer
Trau dich kirchlich
Sie haben die Liebe Ihres Lebens gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen oder bereits entschieden haben, kirchlich zu heiraten, haben Sie sicher viele Fragen. Auf der Webseite des Bistums Regensburg trau-dich-kirchlich.de finden Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Vorbereitung brauchen - für die innere, geistliche Vorbereitung wie auch für die ganz praktischen Fragen. Wo und wann können wir in unserer Nähe ein Ehevorbereitungsseminar besuchen? Was bedeutet eine Trauung vor dem Altar, welche Symbole und Zeichen sind wichtig, wer spendet das Ehesakrament? Wie kann man den Trauungsgottesdienst gestalten, welcher musikalische Rahmen ist möglich und sinnvoll? Wie lange ist lebenslänglich? Zu diesen und vielen weiteren Fragen finden Sie auf trau-dich-kirchlich.de Informationen, Beispiele und Anregungen. Außerdem: Ein frisch verheiratetes Paar gibt Einblick in seinen Weg hin zum Traualtar. Und wussten Sie schon, dass Sie Ihren Ehebund auch vom Papst in Rom segnen lassen können?
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Tag der Ehejubilare
Tag der Ehejubilare
Auch in diesem Jahr lädt Bischof Rudolf wieder alle Jubelpaare mit 25, 40, 50, 55, 60 und mehr Ehejahren zum Tag der Ehejubilare in den Regensburger Dom ein. Es gibt zwei Termine zur Auswahl: Sonntag 21. Juni und Sonntag 28. Juni.
Programm: 10 Uhr Pontifikalgottesdienst im Dom – Segnung der Paare
anschl. Begegnung und Mittagessen im Kolpinghaus
Anmeldeformulare liegen in den Kirchen aus oder sind im Pfarrbüro Neustadt erhältlich. Anmeldeschluss ist der 8. April.
Eingestellt von Thomas Stummer
Forum Ehrenamt
Die KEB im Bistum hat im Herbst 2022 die Fachstelle Ehrenamtsentwicklung geschaffen, um die Bedarfe vor Ort in den Blick zu nehmen, unabhängig von einer bestimmten Zielgruppenorientierung. Es gilt, Themen aufzugreifen, die in einer Pfarrei nicht abgedeckt werden können. Aber auch, das Angebot von Seiten des Bistums sichtbar zu machen, Kooperationspartner zu vernetzten und Synergien zu nutzen, ist ein Ziel der Fachstellenarbeit. Schließlich gibt es eine Vielzahl an Fachstellen, Verbänden und Einrichtungen im Bistum Regensburg, die seit Jahrzehnten genau das tun: Die Belange der ehrenamtlich Engagierten im Blick zu haben.
Das „Forum Ehrenamt“ bietet Veranstaltungen an, die z.B. an Studientagen die Kompetenzen einzelner Fachstellen in Workshops zusammenbringen. Im Bemühen, die Angebote zu dezentralisieren, bieten die regionalen Geschäftsstellen der KEB dafür eine gute Anknüpfungsmöglichkeit.
Die Zeichen stehen auf Veränderung – auch im Bistum Regensburg. Die pastorale Planung wird in den kommenden Jahren spürbare Veränderungen in den Strukturen unserer Diözese mit sich bringen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Engagement vieler gefragt. So kann sich das Miteinander haupt- und ehrenamtlich Engagierter in einer Kultur der Wertschätzung im besten Fall motiviert und auf Augenhöhe entwickeln. Eine hoffnungsvolle und mutmachende Perspektive!
Eingestellt von Thomas Stummer
Regionaltag Pastorale Entwicklung
25.04.2026 09:00
Wie geht Pfarreiengemeinschaft plus?
Für alle ehrenamtlich oder hauptamtlich Engagierten und Interessierten!
Eingestellt von Thomas Stummer
Frauenseelsorge
Egal, wie alt Sie sind, in welcher Lebenssituation Sie stehen und unabhängig von Ihrer Nähe zur Kirche – Frauenseelsorge ist ein Angebot für alle Frauen, die Orientierung suchen, die Kontakt zu Gleichgesinnten suchen und die sich Gutes tun wollen. So können Sie gestärkt, inspiriert und mit einer Portion mehr Achtsamkeit wieder in den Alltag zurückkehren. Nun ist das Jahresprogramm für 2026 erschienen, werfen Sie einen Blick hinein!
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Firmung
Das Sakrament der Firmung wird in unserer Pfarreiengemeinschaft wieder im Jahr 2027 gespendet.
Die Firmvorbereitung wird im Herbst beginnen. Nach den Sommerferien laden wir ein, sich dazu anzumelden.
Wenn es Fragen gibt, bitte einfach bei uns melden!
Eingestellt von Thomas Stummer
Ihr Pfarrer Thomas Stummer Guten Tag und Herzlich Willkommen
Der heilige Franz von Assisi: wegweisend 800 Jahre nach seinem Tod
Hirtenwort des Bischofs von Regensburg zur Fastenzeit 2026
Der heilige Franz von Assisi: wegweisend 800 Jahre nach seinem Tod
Liebe Kinder, liebe jugendliche und erwachsene Schwestern und Brüder im Herrn!
1. „Francesco, siehst du nicht, dass mein Haus verfällt? Geh und baue es mir wieder auf!“ Mit diesem Aufruf beginnt die tiefgreifendste Erneuerungsbewegung in der Geschichte der Kirche. Was war geschehen?
Wir schreiben das Jahr 1205. Francesco Bernardone, Sohn einer reichen Tuchhändlerfamilie in Assisi in Italien, ist dreiundzwanzig oder vierundzwanzig Jahre alt. In der kleinen Stadt am Monte Subasio hat er eine unbeschwerte Jugend verleben dürfen. Jetzt ist er durch die Teilnahme an einem Kriegszug und eine Zeit der Gefangenschaft sehr nachdenklich geworden und ringt um den Sinn seines Lebens. In der baufälligen kleinen Kirche von San Damiano betet er inständig unter einem dort aufgehängten Tafelkreuz. Es zeigt den gekreuzigten Christus als lebendigen Herrn mit geöffneter Seitenwunde und zugleich geöffneten Augen. Ihm schüttet Francesco sein Herz aus: „O alto e glorioso Dio – Großer und herrlicher Gott! Erleuchte die Finsternis meines Herzens!“
2.„Geh und baue mir mein Haus wieder auf!“ Den Auftrag zur Renovierung seiner Kirche, den er daraufhin erfährt, versteht Franziskus zuerst ganz wörtlich. Er besorgt sich Steine, Mörtel und Werkzeug, bis er erkennt: Die baufällige Kirche ist nicht in erster Linie diese kleine Kapelle, sondern das geistige Haus, die Gemeinschaft der Gläubigen, die lau geworden und über weite Strecken veräußerlicht waren; eine Kirche, in der der Glaube an Jesus Christus am Absterben war. Sie braucht eine innere Erneuerung. Franziskus verschenkt seine Habe an die Armen und entschließt sich zu einem Leben in der wörtlichen Befolgung des Nachfolgerufes Jesu. Er wird von seinem leiblichen Vater verstoßen. Der Bischof von Assisi aber hält seine schützende Hand über Franziskus, der sich und sein Leben vollkommen Gott als seinem himmlischen Vater anvertraut.
3. Bald schon scharen sich Gleichgesinnte um ihn. Sie leben in kleinen Kommunitäten von dem, was die Menschen ihnen für ihr Lebenszeugnis spenden. Sie nennen sich die „Minderen Brüder“. Ihre besondere Sorge gilt den Armen; das waren damals besonders die Aussätzigen. Schon 1209 wird eine erste Lebensregel von Papst Innozenz III. in einfacher Form gutgeheißen. Um diese Zeit wurde Franziskus auch zum Diakon geweiht. Erst 13 Jahre später bestätigt dann Papst Honorius III. die Lebensregel offiziell und übergibt Franziskus im November 1223 die sogenannte „bullierte“ Regel. Damit ist seine Bewegung neben den Dominikanern als einer der großen Bettelorden im Herzen der Kirche angekommen.
4. Die kirchliche Anerkennung ist Franziskus wichtig. Bei aller Unzulänglichkeit der sichtbaren Kirche und ihrer Vertreter schätzt er die Priester, denn ihnen ist die Feier der Sakramente anvertraut. Die Feier der Eucharistie und die Anbetung des im Brot des Lebens gegenwärtigen Herrn Jesus Christus ist ihm die Quelle des geistlichen Lebens. Und die Kirche ist es, die das Wort Gottes überliefert und verkündet. Durch sie spricht Christus, der Herr, auf den wir hören sollen (vgl. Mt 17,5). Früh schon strahlt die Gemeinschaft über die Grenzen Italiens hinaus. 1218 erleiden in Marokko, wohin sie das Evangelium tragen, die ersten Franziskaner-Brüder das Martyrium. Ihr Schicksal bewegt den portugiesischen Chorherren Antonius derart, dass er sich den Minderbrüdern anschließt – wir kennen ihn als den späteren heiligen Antonius von Padua. Auch eine junge Frau aus Assisi, Klara, lässt sich von der evangeliumsgemäßen Lebensweise des Franziskus begeistern. Die von ihr gegründeten Klarissen sind eine kontemplative Ordensgemeinschaft.
5. 1219 unternimmt Franziskus eine unerhörte Friedensmission. Er bricht nach Ägypten auf, um in entwaffnender Armut und Demut mit Sultan Melek-el-Kâmel zu sprechen. Er bittet um die Erlaubnis zur Mission und um die Schonung der Heiligen Stätten des Wirkens Jesu in Palästina. Auf der Rückreise 1220 besucht er sie alle selbst. Franziskus wird vom Sultan freundlich empfangen. Der Dialog zwischen dem Jünger Jesu und dem mächtigen Anhänger des Mohammed hat etwas ungeheuer Aktuelles und Wegweisendes. Franziskus erreicht zwar keinen militärischen Erfolg; aber dass die „Minderbrüder“ bis auf den heutigen Tag als Hüter der heiligen Stätten in Palästina anerkannt und geschützt sind, geht letztlich auf diese Friedens-Initiative des heiligen Franziskus zurück. Der gegenwärtige Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa ist ein Franziskaner und wirkt in einer politisch äußerst schwierigen Situation nach Kräften versöhnend und friedenstiftend.
6. Der heilige Franziskus war ein musisch begabter und kreativer Mensch. Wir verdanken ihm eine Reihe von Gebeten und Gedichten in der sich gerade entwickelnden italienischen Volkssprache. Am bekanntesten ist der „Cantico delle creature“, im deutschen „Sonnengesang“ genannt. Er beginnt mit den Worten „Laudato si‘ – gelobt seist Du, mein Herr“. Wer Gott zum Vater hat und in innigster Freundschaft mit Jesus lebt, der ist mit der gesamten Schöpfung familiär-geschwisterlich verbunden: „Bruder Sonne“, „Schwester Mond“, „Mutter Erde“, „Schwester Wasser“, usw.
7. Zwei Jahre vor seinem Tod, am 14. September 1224, empfängt Franziskus auf dem La Verna bei einer Erscheinung des gekreuzigten Christus in der Gestalt eines sechsflügeligen Seraph die Wundmale an den Händen, den Füßen und an der Seite. Er ist der erste öffentlich bekannte Mensch, an dem sich diese außergewöhnliche Form der Verähnlichung mit Jesus Christus gezeigt hat. Den Zeitgenossen erschien dies wie eine himmlische Bestätigung eines Lebens in der leidenschaftlichen Liebe zu Christus, der ihn teilhaben ließ auch am „Leiden für das Evangelium“ (vgl. 2 Tim 1,8b).
8. In der Freude über die bullierte Regel mit der kirchlichen Anerkennung der armen Lebensweise feiert Franziskus das Weihnachtsfest 1223 in der Höhle von Greccio. Anstelle eines prächtigen Kirchenraums umgeben die Brüder Ochs und Esel. Vor dem tragbaren Altar steht eine leere Krippe mit Heu und Stroh. Die Armut und Erniedrigung des menschgewordenen und in der Eucharistie gegenwärtigen Gottessohnes sollte gleichsam mit Händen zu greifen sein. Einer der Mitfeiernden hat bei der Predigt des Franziskus die Vision, dass in den Armen des Franziskus das Jesus-Kind lebendig wird. Das ist eine treffliche Zusammenfassung dessen, was Franz von Assisi der Kirche durch sein Wirken geschenkt hat: einen wieder neu lebendigen Jesus. Schon Jahre zuvor hatte, so berichtet es die Legende, Papst Innozenz III. anlässlich des Besuches von Franziskus im Papstpalast am Lateran in einem Traumgesicht geschaut, wie ein einfacher Ordensmann die Lateranbasilika vor dem Einsturz rettet. Franz von Assisi stirbt am 3. Oktober 1226. Heuer werden es 800 Jahre. Ein Jubiläum, das die ganze Kirche zum Anlass nehmen darf, eine geistliche Erneuerung im Stile des heiligen Franziskus zu erbitten.
9. Noch in der ersten Generation der Franziskaner erreichte die franziskanische Bewegung auch Regensburg, und mit der Minoritenkirche hat sie ein beeindruckendes Zeugnis ihrer Glaubenskraft stadtprägend hinterlassen. Auch heute sind mehrere Ordensgemeinschaften segensreich im Bistum tätig, die sich am Vorbild und an der Inspiration des heiligen Franz von Assisi orientieren. Ich denke an die Franziskaner auf dem Maria-Hilf-Berg in Amberg oder in Neukirchen beim Heiligen Blut, wo sie jeweils die Wallfahrten betreuen. Franziskaner Minoriten sind tätig in St. Felix Neustadt an der Waldnaab und auch auf dem Bogenberg bei Straubing, ebenfalls mit wichtigen Wallfahrten. Sie wirken auch in Dingolfing und im Pfarrverband „Loiching–Niederviehbach–Oberviehbach“. Wir sind sehr dankbar, dass die Franziskaner diese Orte zu geistlichen Zentren und Orten der Verkündigung machen. Aber nicht nur die männlichen Orden sind zu nennen: Auch die Mallersdorfer Schwestern, die offiziell „Arme Franziskanerinnen von der Heiligen Familie“ heißen, leben und wirken in den Spuren des heiligen Franziskus, ebenso wie die Franziskanerinnen von Aiterhofen. Dazu kommt die Gemeinschaft der Klarissen in Dingolfing, und nicht zuletzt die „Franziskanische Gemeinschaft“, die Nachfolgerin des Dritten Ordens.
10. Liebe Schwestern und Brüder, die Kirche gedenkt in diesem Jahr 2026 nicht nur des 800. Todestages des heiligen Franziskus. In Rom gedenkt man der Fertigstellung des Petersdomes in seiner heutigen Gestalt vor 400 Jahren. Und in Regensburg feiern wir gar 750 Jahre erste Altarweihe im neuen gotischen Dom. Wir sind dankbar für diese und viele andere großartige Kirchenräume, in denen wir uns zum Gebet, vor allem zur Feier der Eucharistie versammeln können.
Das kleine Kirchlein San Damiano und sogar noch zwei weitere in der Nähe hatte der Tuchhändlersohn Franziskus nach seiner Berufung mit eigenen Händen saniert, so dass die heilige Klara hier wenige Jahre später den ersten Konvent gründen konnte. Franziskus erinnert uns freilich daran, dass die Pracht unserer Kirchen letztlich nur das äußere Spiegelbild der Kirche aus den lebendigen Steinen sein kann. Franziskus hat in einer Zeit der Veräußerlichung der Kirche ihre tiefgreifende Erneuerung aus dem Ursprung der Christusnachfolge angestoßen.
Die dankbare Erinnerung an sein Lebenszeugnis in der konsequenten Nachfolge Christi möge uns helfen, die Herausforderungen unserer Tage anzunehmen und zu meistern.
Dazu segne Euch auf die Fürsprache des heiligen Franziskus, der heiligen Klara, des heiligen Antonius von Padua, des seligen Paul Josef Nardini und aller Heiligen der allmächtige und barmherzige Gott, der + Vater und der + Sohn und der + Heilige Geist.
Regensburg am Aschermittwoch 2026
+ Rudolf
Bischof von Regensburg
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Thomas Stummer