Unsere Veranstaltungshinweise:
Pfarrgemeinderat
Am 25. März hat sich der neue, gemeinsame Pfarrgemeinderat unserer Pfarreiengemeinschaft konstituiert. Er besteht aus folgenden gewählten und berufenen Mitgliedern sowie aus den Mitgliedern von Amts wegen:
Sonja Bodem, Marion Brandl, Maria Ganslmeier, Ljubica Gratz, Christina Grundner, Nicole Hagl, Maria Hainz, Josef Kastl, Martina Koller, Christiana Lidl, Rebecca Liedl, Erna Ludwig, Uwe Menne, Norbert Musiol, Gabriele Reinhard, Kathrin Rothe, Sebastian Schäffler, Berti Schlittenbauer, Thomas Stummer, Helma Troiano, Katharina Weber, Rebekka Werner, Johann Zellner.
Zur Sprecherin wurde Kathrin Rothe gewählt, zur stellvertretenden Sprecherin Maria Hainz. Schriftführerinnen sind Martina Koller und Gabriele Reinhard.
In der Kirchenverwaltung Neustadt vertritt den PGR Kathrin Rothe, in der Kirchenverwaltung Mühlhausen Katharina Weber.
Ganz herzlichen Dank allen Damen und Herren, die im PGR dabei sind und Verantwortung übernehmen!
Eingestellt von Thomas Stummer
Vielen Dank!
Vielen Dank Kerstin Huber (4 Jahre), Anna Karrer (4), Sylwia Kellerer (4), Anita Jutzas (4), Barbara Eigner (8), Andreas Pollinger (8), Roland Rabl (8) Florian Fritsch (15), Heidi Spitzer (16), Rosi Treffer (16), Andrea Zirkl (17), Brigitte Ecker (20), Renate Kattner (22), Walter Karrer (24), Ursula Brandlmeier (36), Franziska Sigl (40)
Eingestellt von Thomas Stummer
Markus-Prozession
25.04.2026 16:45
16.45 Uhr Bitt-Prozession von der Pfarrkirche Mühlhausen nach Neustadt
18 Uhr Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche
Eingestellt von Thomas Stummer
Gebet um Frieden
Eingestellt von Thomas Stummer
Katholische Erwachsenenbildung
Das neue Programm der KEB Kelheim finden sie hier:
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Gedenkgottesdienst in der Eichreiskapelle
28.04.2026 18:00
Im Gedenken an unsere Vorfahren, die am Ende des Zweiten Weltkrieges – es war der 28. April 1945 – in Neustadt und Wöhr ihr Leben lassen mussten, feiern wir am Dienstag, den 28. April, um 18 Uhr in der Eichreiskapelle eine hl. Messe. Zugleich beten wir im Frieden und um ein Ende der vielen Kriege und der Gewalt.
Eingestellt von Thomas Stummer
Bibelgespräch im Pfarrhaus
28.04.2026 19:30
Eingestellt von Thomas Stummer
Frühstück am Mittwoch
29.04.2026 08:00
Einmal im Monat – immer am Mittwoch – laden wir in beiden Pfarreien nach der Morgenmesse herzlich zum Frühstück ins Pfarrheim ein. Zum Frühstück sind alle herzlich willkommen! Die nächsten Termine:
am 15. April in Neustadt
am 29. April in Mühlhausen
Eingestellt von Thomas Stummer
„Triegel trifft Cranach“
29.04.2026 19:00
Michael Triegels Malerei unterscheidet sich vehement von der seiner Leipziger Schule Kollegen, allen voran von der seines Freundes Neo Rauch. Triegel malt wie die Alten Meister und nennt Michelangelo, Raffael und Dürer seine Vorbilder. 2020 erhält Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Altars im Naumburger Dom gestalten. Fast 500 Jahre zuvor fiel das Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren einem Bildersturm zum Opfer, nur die Seitenflügel blieben erhalten und weil es keinerlei Aufzeichnungen der Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind gibt, muss Michael Triegel ein gänzlich neues altes Gemälde fertigen.
Regisseur Paul Smaczny („Die Thomaner“) begleitete in seiner aktuellen Dokumentation den Maler Michael Triegel mehrere Jahre und zeigt überaus detailliert und erkenntnisreich das Entstehen eines bedeutenden Kunstwerkes. Dabei öffnet Triegel nicht nur die Türen zu seinem Atelier, sondern gewährt tiefe Einblicke in sein Verständnis von Leben, Kunst und Religion.
29. April, 19.00 Uhr, im Roxy Kino Abensberg, Tickets (vergünstigt) unter www.roxy-kino.de oder 09443/3865.
Eingestellt von Thomas Stummer
Trau dich kirchlich
Sie haben die Liebe Ihres Lebens gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen oder bereits entschieden haben, kirchlich zu heiraten, haben Sie sicher viele Fragen. Auf der Webseite des Bistums Regensburg trau-dich-kirchlich.de finden Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Vorbereitung brauchen - für die innere, geistliche Vorbereitung wie auch für die ganz praktischen Fragen. Wo und wann können wir in unserer Nähe ein Ehevorbereitungsseminar besuchen? Was bedeutet eine Trauung vor dem Altar, welche Symbole und Zeichen sind wichtig, wer spendet das Ehesakrament? Wie kann man den Trauungsgottesdienst gestalten, welcher musikalische Rahmen ist möglich und sinnvoll? Wie lange ist lebenslänglich? Zu diesen und vielen weiteren Fragen finden Sie auf trau-dich-kirchlich.de Informationen, Beispiele und Anregungen. Außerdem: Ein frisch verheiratetes Paar gibt Einblick in seinen Weg hin zum Traualtar. Und wussten Sie schon, dass Sie Ihren Ehebund auch vom Papst in Rom segnen lassen können?
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Erste Maiandacht
01.05.2026 19:00
Um 19 Uhr Maiandacht in St. Laurentius und in St. Vitus
Eingestellt von Thomas Stummer
Floriani-Feier der FFW Neustadt
02.05.2026 18:00
Sonntagvorabendmesse mit Floriani-Feier
Eingestellt von Thomas Stummer
Frühstück am Mittwoch
06.05.2026 08:15
Eingestellt von Thomas Stummer
Erstkommunion in Neustadt
10.05.2026 10:30
25 Kinder der Pfarrei St. Laurentius Neustadt dürfen am Sonntag, 10. Mai um 10.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche Erstkommunion feiern.
Wir wünschen unseren Erstkommunionkindern und ihren Familien einen schönen Festtag.
Möge Gottes Segen sie begleiten und seine Nähe Kraft und Halt im Leben schenken.
Bild: Markus Weinländer
In: Pfarrbriefservice.de
Eingestellt von Maria Ganslmeier
Bittgang nach Allersdorf
12.05.2026 19:00
Eingestellt von Thomas Stummer
Erstkommunion in Mühlhausen
17.05.2026 09:00
12 Kinder der Pfarrei St. Vitus Mühlhausen dürfen am Sonntag, 17. Mai um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche Erstkommunion feiern.
Wir wünschen unseren Erstkommunionkindern und ihren Familien einen schönen Festtag.
Möge Gottes Segen sie begleiten und seine Nähe Kraft und Halt im Leben schenken.
Bild: Markus Weinländer
In: Pfarrbriefservice.de
Eingestellt von Maria Ganslmeier
Forum Ehrenamt
Die KEB im Bistum hat im Herbst 2022 die Fachstelle Ehrenamtsentwicklung geschaffen, um die Bedarfe vor Ort in den Blick zu nehmen, unabhängig von einer bestimmten Zielgruppenorientierung. Es gilt, Themen aufzugreifen, die in einer Pfarrei nicht abgedeckt werden können. Aber auch, das Angebot von Seiten des Bistums sichtbar zu machen, Kooperationspartner zu vernetzten und Synergien zu nutzen, ist ein Ziel der Fachstellenarbeit. Schließlich gibt es eine Vielzahl an Fachstellen, Verbänden und Einrichtungen im Bistum Regensburg, die seit Jahrzehnten genau das tun: Die Belange der ehrenamtlich Engagierten im Blick zu haben.
Das „Forum Ehrenamt“ bietet Veranstaltungen an, die z.B. an Studientagen die Kompetenzen einzelner Fachstellen in Workshops zusammenbringen. Im Bemühen, die Angebote zu dezentralisieren, bieten die regionalen Geschäftsstellen der KEB dafür eine gute Anknüpfungsmöglichkeit.
Die Zeichen stehen auf Veränderung – auch im Bistum Regensburg. Die pastorale Planung wird in den kommenden Jahren spürbare Veränderungen in den Strukturen unserer Diözese mit sich bringen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Engagement vieler gefragt. So kann sich das Miteinander haupt- und ehrenamtlich Engagierter in einer Kultur der Wertschätzung im besten Fall motiviert und auf Augenhöhe entwickeln. Eine hoffnungsvolle und mutmachende Perspektive!
Eingestellt von Thomas Stummer
Entdeckungsreise durch das Gotteslob
25.06.2026 19:00
Eingestellt von Thomas Stummer
Firmung
Das Sakrament der Firmung wird in unserer Pfarreiengemeinschaft wieder im Jahr 2027 gespendet.
Die Firmvorbereitung wird im Herbst beginnen. Nach den Sommerferien laden wir ein, sich dazu anzumelden.
Wenn es Fragen gibt, bitte einfach bei uns melden!
Eingestellt von Thomas Stummer
Fahrt nach Taizé (23.–30. August 2026)
Fahrt nach Taizé für Jugendliche und junge Erwachsene
Der BDKJ-Diözesanverband Regensburg lädt Jugendliche und junge Erwachsene zur Taizéfahrt vom 23. bis 30. August 2026 ein.
Taizé ist ein kleiner Ort in Frankreich, in dem sich jedes Jahr tausende junge Menschen aus der ganzen Welt treffen. Gemeinsame Gebete, die bekannten Taizé-Gesänge, Austausch über Glaubens- und Lebensfragen sowie internationale Begegnungen prägen diese besondere Woche. Taizé ist ein Ort, um zur Ruhe zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und dem eigenen Glauben nachzuspüren.
Teilnehmen können Jugendliche ab 16 Jahren.
Die Fahrt kostet ab 110 € und erfolgt mit dem Bus ab Regensburg.
Auch Jugendgruppen oder Ministrantengruppen aus den Pfarreien können gemeinsam an der Fahrt teilnehmen.
Anmeldung bis 13. Juli 2026:
https://kurzlinks.de/taize26
Weitere Informationen beim BDKJ-Diözesanverband Regensburg
bdkj@bdkj-regensburg.de
Eingestellt von Thomas Stummer
750 Jahre gotischer Dom Regensburg
Der Dom St. Peter zu Regensburg, die bedeutendste Kirche der Stadt und Kathedrale des Bistums, feiert im Jahr 2026 ein Jubiläum. Der gotische Dom entstand in Nachfolge eines romanischen Doms, von dem u. a. der sogenannte Eselsturm erhalten ist. Dokumentiert ist für das Jahr 1276, dass der damalige Bischof Leo den wiederaufgebauten Teil des alten Doms weihte, „nachdem das Fundament zum neuen Dom gelegt ist“. Der 750. Jahrestag dieses Ereignisses wird im Bistum Regensburg unter anderem mit verschiedenen Veranstaltungen und Feiern gewürdigt, um den Menschen die Bedeutung und Geschichte des gotischen Doms St. Peter nahezubringen.
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Informationsplattform zur „Pastoralen Entwicklung 2034“ im Bistum Regensburg
Hier werden Dokumente, Informationen, Karten und Materialien rund um den derzeit laufenden diözesanen Prozess zur Verfügung gestellt, laufend aktualisiert und weiter ergänzt:
Mehr InfoEingestellt von Thomas Stummer
Ihr Pfarrer Thomas Stummer Guten Tag und Herzlich Willkommen
Lasst uns gemeinsam gehen, in Liebe, stets auf der Suche nach Frieden.
FRIEDENSTREFFEN MIT DER GEMEINSCHAFT VON BAMENDA
ANSPRACHE VON PAPST LEO XIV.
Kathedrale Sankt Josef, Donnerstag, 16. April 2026
Liebe Schwestern und Brüder,
es ist mir eine Freude, hier bei euch in dieser leidgeprüften Region zu sein. Und wie eure Zeugnisse soeben gezeigt haben, lässt all das Leid, das euer Volk heimgesucht hat, heute umso deutlicher erkennen: Gott hat uns niemals verlassen! In Gott, in seinem Frieden, können wir immer wieder neu beginnen!
Seine Exzellenz, der Erzbischof hat an die Prophezeiung erinnert, in der es heißt: »Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt« (Jes 52,7). So hat er mich bei meiner Ankunft begrüßt, doch nun möchte ich antworten: Wie willkommen sind auch eure Schritte, die ihr durch den Staub dieses blutbefleckten, aber ertragreichen Bodens geht, dieses geschundenen, aber üppig bewachsenen und fruchtbaren Bodens. Eure Füße haben euch bis hierher getragen und euch trotz aller Prüfungen und Hindernisse auf dem Weg des Guten bewahrt. Mögen wir alle auf dem Weg des Guten weitergehen, der zum Frieden führt. Ich danke euch, denn ich bin tatsächlich hier, um den Frieden zu verkünden, doch stelle ich fest, dass ihr es seid, die ihr ihn mir und der ganzen Welt verkündet. Gerade hat jemand erzählt, dass die Krise, die diese Regionen Kameruns heimgesucht hat, die christlichen und muslimischen Gemeinschaften einander deutlich näher gebracht hat als je zuvor, sodass sich eure geistlichen Führer zusammengetan und eine Friedensbewegung gegründet haben, mit deren Hilfe sie zwischen den gegnerischen Parteien zu vermitteln suchen.
Ich würde mir das für so viele Orte der Welt wünschen! Euer Zeugnis, euer Engagement für Frieden kann der ganzen Welt ein Vorbild sein. Jesus sagte uns: Selig sind die Friedensstifter! Wehe jedoch denen, die die Religionen und selbst den Namen Gottes für ihre militärischen, wirtschaftlichen oder politischen Zwecke verbiegen und damit das Heilige in Schmutz und Finsternis ziehen. Ja, meine lieben Schwestern und Brüder, ihr, die ihr nach Gerechtigkeit hungert und dürstet, ihr Armen, Barmherzigen, Sanftmütigen und ihr, die ihr reinen Herzens seid, ihr, die ihr geweint habt – ihr seid das Licht der Welt! (vgl. Mt 5,3-14). Bamenda, du bist heute die Stadt auf dem Berg, herrlich in den Augen aller! Schwestern und Brüder, bleibt für lange Zeit das Salz, das diesem Land seinen Geschmack verleiht, verliert auch in den kommenden Jahren nicht euren Geschmack! Bewahrt euch das, was euch einander nähergebracht hat und was ihr in der Stunde der Tränen geteilt habt. Lasst uns alle diesen Tag bewahren, als wir zusammengekommen sind, um uns für den Frieden einzusetzen. Seid wie das Öl, das man über die Wunden der Brüder und Schwestern gießt.
Diesbezüglich gilt mein Dank allen – besonders den Frauen, Laien und Ordensschwestern – die sich um Menschen kümmern, die von Gewalt traumatisiert sind. Es ist eine enorme, unsichtbare, tagtägliche Arbeit, die, wie Schwester Carine hervorgehoben hat, mit Gefahren verbunden ist. Die Kriegsherren tun so, als ob sie nicht wüssten, dass ein Augenblick genügt, um zu zerstören, dass aber oft ein ganzes Leben nicht ausreicht, um wiederaufzubauen. Sie tun so, als sähen sie nicht, dass Milliarden von Dollars verbraucht werden, um zu töten und zu verwüsten, dass man jedoch nicht die Mittel findet, um zu heilen, zu erziehen und wiederaufzurichten. Wer euer Land seiner Ressourcen beraubt, investiert in der Regel einen Großteil der Gewinne in Waffen, in eine Spirale der Destabilisierung und endlosen Sterbens. Es ist eine verkehrte Welt, ein Zerrbild der Schöpfung Gottes. Jeder aufrichtige Mensch muss dies anprangern und ablehnen und jene Kehrtwende – Bekehrung – vollziehen, die in die entgegengesetzte Richtung führt, auf den tragfähigen und zielführenden Weg der menschlichen Geschwisterlichkeit. Die Welt wird von wenigen Herrschenden zerstört und von Myriaden solidarischer Brüder und Schwestern aufrechterhalten! Sie sind die Nachkommen Abrahams, zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresufer. Seien wir ehrlich: Wir sind bereits dieses riesige Volk! Der Friede braucht nicht erfunden zu werden. Er muss bloß angenommen werden, indem wir unseren Nächsten als unseren Bruder und als unsere Schwester annehmen. Niemand sucht sich seine Brüder und Schwestern aus – wir brauchen einander nur anzunehmen! Wir sind eine einzige Familie und bewohnen dasselbe Haus, diesen wunderbaren Planeten, um den sich die alten Kulturen über Jahrtausende gekümmert haben.
Papst Franziskus hat im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium etwas geschrieben, das mir beim Hören eurer Worte wieder in den Sinn gekommen ist. Er schrieb: »Die Mission im Herzen des Volkes ist nicht ein Teil meines Lebens oder ein Schmuck, den ich auch wegnehmen kann; sie ist kein Anhang oder ein zusätzlicher Belang des Lebens. Sie ist etwas, das ich nicht aus meinem Sein ausreißen kann, außer ich will mich zerstören. Ich bin eine Mission auf dieser Erde, und ihretwegen bin ich auf dieser Welt« (Nr. 273).
Liebe Brüder und Schwestern von Bamenda, mit diesen Empfindungen bin ich heute hier bei euch. Lasst uns gemeinsam dem Frieden dienen! »Man muss erkennen, dass man selber „gebrandmarkt“ ist für diese Mission, Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien. Da zeigt sich, wer aus ganzer Seele Krankenschwester, aus ganzer Seele Lehrer, aus ganzer Seele Politiker ist – diejenigen, die sich zutiefst dafür entschieden haben, bei den anderen und für die anderen da zu sein« (ebd.). Mit diesen Worten hat uns mein verehrter Vorgänger ermutigt, gemeinsam zu gehen, jeder mit seiner eigenen Berufung, und die Grenzen unserer Gemeinschaften zu weiten – mit der Konkretheit derer, die bei ihrer Arbeit vor Ort ansetzen, um zur Nächstenliebe zu gelangen, wer immer oder wo auch immer dieser Nächste sein mag. Das ist die stille Revolution, deren Zeugen ihr seid! So wollen wir, wie der Imam gesagt hat, Gott danken, dass diese Krise nicht zu einem Religionskrieg ausgeartet ist und dass wir alle weiter danach streben, einander zu lieben! Machen wir unermüdlich und mutig weiter – und vor allem gemeinsam, immer gemeinsam!
Lasst uns gemeinsam gehen, in Liebe, stets auf der Suche nach Frieden.
[Draußen, auf dem Platz vor der Kirche:]
Meine lieben Brüder und Schwestern, heute hat der Herr uns alle zu Arbeitern erwählt, die diesem Land Frieden bringen! Lasst uns alle ein Gebet zum Herrn sprechen, damit wahrhaftig Frieden unter uns herrscht, damit, wenn wir diese weißen Tauben – ein Symbol des Friedens – freilassen, Gottes Frieden über uns alle, über dieses Land kommt und uns alle in seinem Frieden vereint hält. Lobet den Herrn!
Es grüßt Sie herzlich
Ihr Pfarrer Thomas Stummer